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Terminologie als Instrument der präzisen fachlichen Verständigung ist in allen Bereichen der Informationsgesellschaft unentbehrlich. Unter Terminologie ist zu verstehen: Der Fachwortschatz eines bestimmten Fachgebietes, aber auch die Bearbeitung, zum Beispiel das Erfassen und Zugänglichmachen von Fachwortschätzen in mehrsprachigen Terminologie-Datenbanken oder Fachwörterbüchern, sowie die sprachwissenschaftliche Erforschung der Fachwortschätze und die Terminologielehre. Beispiele für die Terminologiearbeit Mit einem Skandal endete das Vierer-Bob-Rennen bei der Bob-Weltmeisterschaft 1997 in St. Moritz. Drei Schweizer Teams waren mit Bestzeiten ins Ziel gefahren - doch bei der anschließenden Siegerehrung blieben die ersten drei Plätze unbesetzt. Dem sportlichen Eklat lag ein terminologisches Problem zugrunde: Die Bobs der Schweizer Teams trugen Kufen, die nicht dem deutschsprachigen Regelwerk entsprachen. Die englische Übersetzung des ursprünglich in deutscher Sprache verfassten Textes enthielt technische Begriffe, die im internationalen Sprachgebrauch keine Verwendung finden. Was
die Schweizer Bobfahrer um ihre Medaillen brachte, ist ein weltweites
Phänomen: Begriffsverwirrung und Missverständnisse stellen auch ein Sicherheitsrisiko dar. Beim Flugverkehr beispielsweise sind alle Beteiligten - Passagiere, Flug- und Bodenpersonal, Zoll und Polizei, Mechaniker - auf eine störungsfreie Kommunikation angewiesen. Daher hat der Flughafen "Charles de Gaulles" in Paris einen speziellen Terminologieberater unter Vertrag. Seine Aufgabe ist es, die gesamten Fachbegriffe des Flughafens in einer mehrsprachigen Terminologiedatenbank systematisch zu erfassen, zu bereinigen und zu ergänzen. Auf dieser Basis werden alle neuen Dokumente - Arbeitsanweisungen für das Flughafenpersonal, Beschilderung für Passagiere, Hinweise für Wartungsmechaniker etc. - auf die Stimmigkeit und Eindeutigkeit der benutzten Fachvokabeln überprüft. Kein unwichtiger Aspekt auf einem großen Flughafen, wo Millionen Menschen miteinander kommunizieren. Babylonisch
war die Sprachverwirrung, als eine ganz neue Krankheit entdeckt wurde: Kommunikation ohne Grenzen: die Herausforderung Die weltweite Fachkommunikation hat wegen der rasanten technisch-wissenschaftlichen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten um ein Vielfaches zugenommen und macht heute mehr als 80 Prozent der Informationen aus, die über die neuen Medien ausgetauscht werden. -
Internationalisierung, neue Informations- und Kommunikationstechnologien,
Wissenszunahme – der Erfolg setzt effiziente Kommunikation voraus. Kommunikationsprobleme entstehen nicht zuletzt wegen mangelnder Fachsprachenkenntnisse, und das auch zwischen Fachleuten der gleichen Sprache. Daraus entstehen Kosten, deren Umfang noch immer unterschätzt wird; sie multiplizieren sich, sobald eine Organisation mehrsprachig tätig ist. Die
Verwendung unklarer oder falscher Fachwörter hat Folgen: Gesetzes- und Vertragstexte, technische Normen und Produktdokumentation haben ihre eigene Fachsprache. Geschäftsleute, Redakteure, Übersetzer oder Web-Designer begegnen tagtäglich neuen Begriffen und müssen deren Bedeutung in Nachschlagewerken, Datenbanken oder in der Fachliteratur suchen – oft vergeblich. Terminologie: Die Lösung Überall, wo Fachwissen erarbeitet, dargestellt, vermittelt und angewendet wird, ist Terminologie unverzichtbar – ob im wirtschaftlich-industriellen Bereich, in Wissenschaft und Technik, in Politik und Verwaltung, in Informations- und Dokumentationseinrichtungen oder im Bildungswesen. Terminologie
ist Richtig
eingesetzt, spart Terminologie Ressourcen, unterstützt den einheitlichen
Auftritt eines Unternehmens (Corporate Identity) und vermeidet Verständigungsprobleme! Ohne Terminologie keine zuverlässige Fachinformation Terminologie
ist überall da unentbehrlich, wo es um klare, eindeutige Fachinformation
geht, oder wenn es gilt, Fachsprache in anwender- bzw. verbrauchergerechte
Sprache umzusetzen, zum Beispiel bei Terminologie als wirtschaftlicher Faktor Neue, gesteigerte Anforderungen an die terminologische Qualität wirtschaftlicher Information und Dokumentation haben die Terminologie zum Produktions- und Marketingfaktor und auch zum wirtschaftlichen Faktor hinsichtlich Qualität, Sicherheit und Rentabilität gemacht. Besonders deutlich spüren dies kleine und mittlere Unternehmen, zum Beispiel solche, die für die wirtschaftlich-industrielle Nutzung wissenschaftlicher oder technischer Entwicklungen gegründet werden. Sie haben, vor allem wenn sie sich im internationalen Wettbewerb behaupten wollen, die terminologischen Anforderungen der häufig mehrsprachigen Produkteinformation und -dokumentation zu erfüllen, was ihre finanziellen Möglichkeiten oft übersteigt. Hier
leistet Terminologie einen wichtigen Beitrag, indem sie Terminologie = Quantität mit Qualität Generell
bringt die Terminologiearbeit zweifachen Nutzen:
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