Zielsetzung des
im Rahmen des NRW-Landesförderprogramms TRAFO mit einer Laufzeit
von 24 Monaten finanzierten Projektes ist es, ein internetbasiertes deutschsprachiges
Terminologie-Portal (DTP) zu entwickeln, das kleinen und mittelgroßen
Unternehmen ohne eigene Terminologiekompetenz, aber auch größeren
Unternehmen, Behörden und Organisationen mit eigenen Terminologiestellen
als Anlaufstelle bei allen terminologischen Fragestellungen dient.
Das Portal soll in erster Linie ein fachgebietsorientiertes Inventar von
im Internet verfügbaren Terminologiebeständen, die deutsche
Termini enthalten, bereitstellen. Darüber hinaus sollen methodische
Anleitungen für effiziente Terminologiearbeit und den Aufbau einer
firmeneigenen rechnergestützten Terminologieverwaltung angeboten
werden. Ergänzend dazu werden Informationen über Organisationen,
Verbände, Informationsstellen, Veranstaltungen, Fort- und Weiterbildungsangebote,
Ausbildungsvorgänge, Veröffentlichungen, Normen sowie Software-Werkzeuge
im Bereich der Terminologie und (mehrsprachigen) Fachkommunikation bereitgestellt.
Bislang fehlt in Deutschland ein zentrales Web-basiertes (deutschsprachiges)
Terminologie-Portal, obgleich eine Sammlung in dieser Form im World Wide
Web von großem Nutzen für die tägliche Arbeit der Übersetzungs-
und Lokalisierungsbranche sowie für Freiberufler als auch
für Unternehmen sein würde.
Antragsteller des Projektes ist der Fachbereich Sprachen und das Institut
für Informationsmanagement der Fachhochschule Köln, wo bereits
seit einigen Jahren verschiedene von der EU mitfinanzierte Terminologieprojekte
realisiert werden, deren aufbereitete Terminologiebestände gleichfalls
an das Portal angebunden werden.
Durch die Einbeziehung von am Projekt beteiligten Industriepartnern (wie
der Fremdsprachenzentrale der Volkswagen
AG Wolfsburg, der DEG
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Abt. RS/Sprachendienst
und der
ADAPT Localization Services GmbH, ehemals Transline Localization GmbH)
sowie der Lessius
Hochschule in Antwerpen/Belgien als
Kooperationspartner (Projekt VIPterm)
soll die Anwenderbezogenheit und Nutzerakzeptanz dieses transferorientierten
Projektes sichergestellt werden.
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